Hallo und herzlich Willkommen auf Medikatz.de

Unter der Domain Medikatz.de entsteht eine neue Website rund um die Tiermedizin  – nur für die Katze  – und alle damit verbundenen Themenbereiche (Alternative Med., Med-Lexikon usw.)  Noch ist einiges im Aufbau, aber so kann man die Fortschritte des Projektes vom Anfang an verfolgen. Am Namen habe ich lange gebastelt – und gute Namen für eine Domain sind Mangelware. Dennoch sollte es gelungen sein, mit “Medikatz” einen treffenden Namen zu kreieren.

Die Redaktion von Medikatz freut sich über jede Hilfe und Verbreitung der Domain, zur Bekanntmachung des Projektes. Die technische Seite wird von mir realisiert. Für die inhaltliche Kompetenz zeichnen sich Margot  R. und Ralf R. verantwortlich. Margot und Ralf tragen als erfahrene Katzenhalter und Tierschützer  zuverlässig  recherchierte Berichte für Medikatz zusammern und betreiben die Pflege der Lexikas.  Ihre eigenen sowie die medizinischen Erfahrungsberichte  anderer Katzenhalter stehen zukünftig auf Medikatz.de zur Verfügung. Mehr über die Autoren und das Team Medikatz findet ihre in der Kopfleiste unter “Team Medikatz”

Ihr könnt Medikatz selbst als Autoren unterstützen, oder uns einfach Eure Erfahrungsberichte überlassen, die nach Prüfung auf unserer Website gepostet werden können. Unter “Kontakt” könnt Ihr uns schnell und unkompliziert erreichen.

Packen wir’s an!

Gruß, Ralf

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Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Was ist HYPERTHYREOSE ?

  • ist die häufigste endokrine (hormonell bedingte) Erkrankung bei Katzen.
  • wird selten bei Katzen, die jünger als 8 Jahre sind, angetroffen.
  • kommt bei keinem Geschlecht und keiner Rasse bevorzugt vor.
  • wird durch Überschussproduktion von Schilddrüsenhormon der am Hals gelegenen beiden Schilddrüsen verursacht.

Schilddrüsenhormone sind zur Regulierung der Stoffwechselrate im Körper wichtig, besonders für den generellen Aktivitätsgrad, so dass Katzen mit einer HYPERTHYREOSE hochaktiv sind und typischerweise stark an Gewicht verlieren, trotz gesteigerten Appetits.

In den meisten Fällen wird die übersteigerte Hormonproduktion durch ein übermäßiges Wachstum (Hyperplasie) oder einen gutartigen funktionellen Tumor (Adenom) der Schilddrüse/n verursacht.
Normalerweise sind beide Schilddrüsen betroffen, obwohl eine mehr betroffen sein kann als die andere.
Der Grund für diese gutartige Veränderung ist nicht bekannt. Jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass vielfältige Faktoren wie Ernährung, Abstammung, Umwelt und das Immunsystem eine Rolle spielen.
In seltenen Fällen ist für die HYPERTHYREOSE ein bösartiger Tumor (Schilddrüsen-Adenokarzinom) verantwortlich.

Welche klinischen Anzeichen und Symptome sehen wir bei Katzen mit HYPERTHYREOSE ?

Befallene Katzen entwickeln eine Vielzahl klinischer Anzeichen, die anfangs noch sehr unterschwellig sind, sich dann aber mit dem Fortschreiten der Erkrankung verstärken.

Die charakteristischsten Anzeichen für eine HYPERTHYREOSE sind:

  • Gewichtsverlust
  • unbändiger Appetit (Polyphagie)
  • Hyperaktivität
  • Ruhelosigkeit

Andere seltenere Anzeichen für eine HYPERTHYREOSE sind:

  • überhöhte Herzschlagrate (Tachykardie)
  • verstärkter Harnabsatz (Polyurie)
  • vermehrtes Trinkbedürfnis (Polydipsie)
  • gelegentlich auch Erbrechen und Durchfall
  • Sekundär können sich folgende Komplikationen entwickeln:
  • Hypertrophe Cardiomyopathie (der Herzmuskel verdickt sich abnormal)
  • Bluthochdruck

Anfangs können diese Komplikationen spezifische Behandlungen benötigen, aber für gewöhnlich erledigen sie sich, wenn die zugrundeliegende HYPERTHYREOSE gut unter Kontrolle ist.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze Symptome der HYPERTHYREOSE zeigt, sollten Sie mit Ihrem Tier schnellstens Ihre/n Tierärztin/Tierarzt aufsuchen

Wie wird HYPERTHYREOSE diagnostiziert ?

Bei Verdacht auf eine HYPERTHYREOSE muss die Katze tierärztlich sorgfältig untersucht werden. Daneben sind auch Blutuntersuchungen erforderlich.Eine vergrößerte Schilddrüse kann bei der Untersuchung als kleine, weiche Masse an einer Halsseite gefühlt werden. Manchmal ist es schwierig, die Drüsen zu ertasten, da sie frei beweglich sind und sich an und hinter der Luftröhre verbergen können. Bei einigen Katzen können sie gar nicht ertastet werden.

Die Diagnose wird durch Bestimmung der Schilddrüsenhormonspiegel im Blutserum gesichert. Bei den meisten Katzen mit HYPERTHYREOSE sind sowohl T4 (Thyroxin) als auch T3 (Trijodthyronin) erhöht. Jedoch ist der T4-Spiegel der aussagefähigere Indikator für eine HYPERTHYREOSE. In seltenen Fällen werden normale Schilddrüsenwerte bei klinisch stark HYPERTHYREOSE – verdächtigen Katzen gemessen. Hier sollten die Schilddrüsenwerte zu anderer Zeit erneut bestimmt werden. Dabei wird radioaktives Iod von aktivem Schilddrüsengewebe, einschließlich versprengtem (ektopischem) , einer Operation unzugänglichem Gewebe, aufgenommen und als Folge komplett zerstört. Eine einzige Behandlung heilt die Mehrzahl (95%) der Katzen von HYPERTHYREOSE.

Radioiodtherapie ist die einzig wirksame Therapie bei Katzen mit bösartigem Adenokarzinom der Schilddrüse.

  • Kontraindikation: eingeschränkte Nierenfunktion

Diese Behandlung kann und darf nur in speziellen, gesetzlich erlaubten Kliniken durchgeführt werden. Die Katzen müssen in der Klinik verbleiben bis deren radioaktive Strahlung im gesetzlich erlaubtem Rahmen ist, derzeit in Deutschland 2 – 3 Wochen!

Derzeit ist dieses Verfahren in Deutschland nur in der Universität Giessen möglich.

Ansprechpartner: Dr. Thomas Spillmann  Mail: Thomas.Spillmann@vetmed.uni-giessen.de

 

Zusammenfassung

HYPERTHYREOSE ist eine häufige Störung bei älteren Katzen und wird durch eine gesteigerte Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen ausgelöst.

Abhängig von der Wirkung der Schilddrüsenhormone auf andere Körperorgane gibt es vielfältige und variable Effekte.Jedoch frühzeitig erkannt und richtig behandelt, ist die Prognose für an HYPERTHYREOSE erkrankten Katzen gut.

Eine jährliche Blut- und Urinuntersuchung sollte bei allen Katzen über 8 Jahre Standart sein

Die Radioidtherapie ist die sicherste und beste Form der HYPERTHYREOSE – Behandlung.

Die Katzen müssen 2 – 3 Wochen hospitalisiert werden.

Der Vorteil der Behandlung gegenüber der medikamentellen Therapie besteht in der Heilung der Erkrankung.

Alternativ könnte dies nur durch die chirurgische Entfernung des autonomen Adenoms erfolgen, was bei alten Katzen ebenfalls mit Risiken verbunden ist. Die medikamentelle Therapie muss lebenslang erfolgen, da sie die Überfunktionen des Adenoms nur unterdrückt. Das ist aber nur so lange erfolgreich, wie auch die Katze gewillt ist, die Tabletten zu nehmen.

Quellennachweis: Dr. Bernhard Lazarz 02/2005

Mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Dr. Lazar

 

Bitte beachten !!!

Seit einiger Zeit ist es nicht mehr ungewöhnlich, dass auch bei jungen Katzen eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert wird. Es kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass diese Krankheit überwiegend bei älteren Tieren auftritt.

 

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Herzerkrankungen (Cardiomyopathien) bei Katzen

WAS IST CARDIOMYOPATHIE ?

CARDIOMYOPATHIE ist ein Begriff, um eine Gruppe von Erkrankungen, die den Herzmuskel betreffen, zu beschreiben. CARDIOMYOPATHIE wird alleine angetroffen oder vergesellschaftet mit anderen Krankheiten.

Bei KATZEN sind vor allem 3 Typen von CARDIOMYOPATHIEN bekannt:

  • die HYPERTROPHE CARDIOMYOPATHIE (HCM)
  • die RESTRIKTIVE CARDIOMYOPATHIE (RCM)
  • die DILATATIVE CARDIOMYOPATHIE (DCM)

Eine ARRHYTHMOGENE RECHTSVENTRIKULÄRE CARDIOMYOPATHIE oder ARVC wurde kürzlich beschrieben, kommt aber sehr selten vor.

In allen oben genannten Fällen kann die Erkrankung zu klinischen Anzeichen von Herzversagen führen.

Welche klinischen Anzeigen sehen wir bei der  CARDIOMYOPATHIE ?

Die breite Palette der klinischen Anzeichen bei Katzen mit einer Cardiomyopathie hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab.
In einem frühen Stadium ist die Katze imstande, mit der Erkrankung zu leben, ohne sichtbare klinische Anzeichen zu zeigen. Dieses Stadium bezeichnet man als KOMPENSIERTE HERZERKRANKUNG.
Oftmals verändern die Katzen ihren Aktivitätsgrad so, dass sie sich der Erkrankung anpassen. Sie schlafen mehr oder spielen möglicherweise weniger als zuvor. Das sind jedoch Erscheinungen, die nicht zwangsweise mit einer Herzerkrankung einhergehen. Daher ist es oftmals schwierig eine Cardiomyopathie zu diagnostizieren, bevor sie fortgeschritten ist.
Gelegentlich werden bei einem Tierarztbesuch bei einer Allgemeinuntersuchung ein Herzgeräusch oder ein veränderter Herzrhythmus festgestellt. Das können die einzigen Anzeichen während des frühen Stadiums der Erkrankung sein.

Gefürchtet werden in der Folgezeit bei allen Formen der Cardiomyopathien:

1. das Entstehen eines stauungsbedingten Herzversagens:
Atemlosigkeit ( schnelle Atmung mit lauten Atemzügen, Atmung mit offenem Fang, Ansteigen der Atemfrequenz, Atemnot) und Lethargie oder Schwäche sind die meist beobachteten Anzeichen von stauungsbedingtem Herzversagen. Diese klinischen Anzeichen resultieren aus der Unfähigkeit des Herzens, Blut effizient in den Körper zu pumpen. So staut sich das Blut in den Venen und es kommt zu vermehrter Flüssigkeitsansammlung in Lungen, Brust- und Bauchhöhle. Manchmal kann es bei Katzen durch Arrhythmien (Abnormer Herzrhythmus) zu Ohnmachtsanfällen kommen.

Andere klinische Anzeichen sind Untertemperatur, bleiche Schleimhäute (Zahnfleisch) und schwacher Puls wegen eines niedrigen Füllungszustandes der peripheren Gefäße als Folge der Herzerkrankung.

2. eine THROMBOEMBOLIE:
Veränderter Blutstrom in den vergrößerten Herzkammern fördert eine mögliche Klumpung des Blutes in den Kammern. Diese Gerinnsel organisieren sich und heißen Thromben. Teile eines Thrombus können in kleinere Blutgefässe ausgeschwemmt werden und sich dort als Emboli festsetzen. Am häufigsten geschieht das am Ende der Aorta, der größten Körperarterie. Daraus resultiert eine Behinderung des Blutstromes in den Schwanz und die Hinterbeine. Das ist normalerweise sehr schmerzhaft für die Tiere. Die Hinterläufe sind gelähmt und fühlen sich kalt an.

Katzen mit einer Thromboembolie sind ganz plötzlich gelähmt ohne Anzeichen eines Traumas und schreien laut.

THROMBOEMBOLIE kommt häufig vor und ist eine lebensbedrohende Komplikation jeder CARDIOMYOPATHIE.

Ungefähr 50% der betroffenen Katzen überleben die Krise und zeigen innerhalb von 24 bis 72 Stunden eine ständige Besserung der Gliedmaßenfunktion. Die Katzen besitzen aber ein hohes Rückfallrisiko.
Wie wird CARDIOMYOPATHIE diagnostiziert?

Die Diagnose der Cardiomyopathie wird auf der Basis klinischer Anzeichen wie beim stauungsbedingten Herzversagen in Kombination mit Röntgen der Brusthöhle und Herzultraschall (Echokardiographie) gestellt.
Herzultraschall ist unverzichtbar bei der Unterscheidung der verschiedenen Cardiomyopathie-Typen.
Ein EKG (Elektrokardiographie) bringt selten brauchbare Informationen über Herzgröße und Blutfluss in den Kammern, aber über Frequenz und Rhythmusstörungen.
Spezifische Blutuntersuchungen können Aussagen machen, ob die Cardiomyopathie eventuell durch andere Grundkrankheiten bedingt ist.

Was verursacht CARDIOMYOPATHIE ?

Es gibt viele Ursachen für eine Cardiomyopathie. Bei älteren Katzen kann einer Cardiomyopathie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) zugrunde liegen. Auch chronisches Nierenversagen spielt durch die Blutdruckerhöhung eine Rolle. Andere Ursachen können Hyperadrenocortizismus, Aortenstenose, Anämie, systemischer Bluthochdruck und Taurinmangel sein. Taurin ist für die Katze lebenswichtig. Ein Mangel wird häufig bei der Fütterung von nichtkommerziellem Futter beobachtet, kann aber auch bei Katzen mit normaler Taurinaufnahme vorkommen. Risikorassen für Taurinmangel sind Abessinier, Burmesen und Siamesen. Häufiger aber bleibt der Grund für eine CARDIOMYOPATHIE unbekannt. Dann spricht man von der IDIOPATHISCHEN CARDIOMYOPATHIE. Weitere Theorien über mögliche Ursachen schließen genetische, virusbedingte und immunbedingte Gründe, Herzmuskelentzündungen und Abnormalitäten der Energieproduktion und Verstoffwechselung ein.

Warum ist TAURIN wichtig für die Herzfunktion?

TAURIN ist eine essentielle Aminosäure für die Katze.
Von Geburt an haben Katzen eine niedrige Konzentration des Enzyms, was für die Taurinproduktion verantwortlich ist. So haben Katzen nur eine sehr begrenzte Möglichkeit Taurin selbst zu produzieren. Taurin ist verantwortlich für die normalen Strukturen und Funktionen von Auge und Herz. Taurinmangel führt zu DILATATIVER CARDIOMYOPATHIE (DCM).

Ist die CARDIOMYOPATHIE heilbar durch Taurinzusatz?

Eine Behandlung durch Zufütterung von TAURIN kann die klinischen Erscheinungen verbessern, die Herzmuskelfunktion wieder herstellen und die Überlebenschancen verbessern, wenn Taurinmangel für den Herzzustand verantwortlich ist.
Ein Ansprechen auf die Therapie kann 2 – 3 Monate dauern.
Jedoch sterben etwa 38% der Katzen mit taurinmangel -bedingter DCM trotz Zufütterung von Taurin innerhalb von 30 Tagen. Katzen, welche die ersten 30 Tage überleben, haben eine vielversprechendere Prognose.

WIE IST DER ZUSAMMENHANG ZWISCHEN HYPERTHYREOSE UND HERZERKRANKUNG ?

Hyperthyreose ist eine Erkrankung der Schilddrüse normalerweise bei der alten Katze. Diese führt zu hohen Blutkonzentrationen von Schilddrüsenhormon, welches wiederum den Auswurf von Blut und die folgende Arbeitslast des Herzens steigert. Um die ansteigende Arbeit zu kompensieren, muss das Herz das vermehrte Blutvolumen verarbeiten. Dadurch verdickt sich der Herzmuskel und führt zu verstärkten Kammerwänden. Eine verdickte Kammer kann sich weniger entspannen und sich ordentlich füllen. Das führt wiederum zu erhöhtem Blutdruck während der Füllungsphase und schließlich zu stauungsbedingtem Herzversagen.

SOLLTE EINE ZUCHTUNTERSUCHUNG AUF HCM DURCHGEFÜHRT WERDEN ?

Wie beschrieben, haben viele Rassekatzen, aber auch Hauskatzen ein genetisches Risiko HCM zu bekommen und zu vererben.
Daher muss empfohlen werden, dass Katzen, die zur Zucht verwendet werden sollen, wenn sie einer Rasse mit gehäuft auftretender HCM angehören oder wenn bekannt ist, dass ein verwandtes Tier Herzprobleme hat oder hatte, per Ultraschall auf HCM untersuchen zu lassen.
Männliche Tiere sollten ab 2 Jahren und weibliche Tiere ab 3-4 Jahren echokardiographisch untersucht werden.
Diese Untersuchungen werden meist an klinisch unauffälligen Tieren durchgeführt und etwaige Veränderungen des Herzmuskels sind noch sehr gering. Daher sollten diese Zuchtuntersuchungen nur von spezialisierten Tierärzten (Kardiologen) mit grosser Erfahrung durchgeführt werden!

WAS IST HYPERTROPHE CARDIOMYOPATHIE (HCM) ?

Hypertrophe Cardiomyopathie, auch HCM, ist die häufigste Herzerkrankung der Katze. Sie ist charakterisiert durch eine eindeutig verdickte linke Herzwand. Ein genetischen Defekt ist in den Herzmuskelfasern von Katzen für HCM verantwortlich. Der Erbgang ist autosomal dominant mit variabler Penetranz . Die betroffenen Katzen sind meistens 8 Monate bis 5 Jahre alt.
Männliche Tiere sind häufiger, bzw. früher betroffen als weibliche Katzen. Perser, Maine Coon, Ragdoll, Rex, Amerikanisch und Britisch Kurzhaar und viele Nicht-Rassekatzen scheinen von der Erkrankung häufiger betroffen zu sein. Seltener kommt HCM bei Abessiniern, Burmesen und Siamesen vor.

WAS IST RESTRIKTIVE CARDIOMYOPATHIE (RCM) ?

Restriktive Cardiomyopathie, auch RCM oder unklassifizierte Cardiomyopathie (UCM) ist die 2.häufigste Cardiomyopathie der Katze.
RCM oder UCM ist eine Erkrankung, bei der die wachsende Unelastizität der Herzkammern während der Füllungsphase auffällt. Dadurch füllt sich das linke Herz abnormal und führt zum Ansteigen des diastolischen Drucks.
Die Mehrzahl der Katzen mit RCM sind 9 bis 15 Jahre alt.
Der Grund für diese Cardiomyopathie ist unbekannt, aber in den meisten Fällen zeigten betroffenen Katzen ausgedehnte bindegewebige Ablagerungen im Herzmuskel. Man denkt, RCM ist das Resultat einer vielerlei möglichen Entzündung. Die Erkrankung ist nicht erblich.

WAS IST DILATATIVE CARDIOMYOPATHIE (DCM)?

Dilatative Cardiomyopathie oder DCM wird nur in 5% der Fälle bei Herzerkrankungen von Katzen festgestellt.
Katzen mit DCM haben riesige Herzkammern mit normal dicken Wänden. Die meisten DCM-Fälle bei Katzen sind eigenständig ohne Grunderkrankung oder idiopathisch (d.h. man kennt den Grund nicht).
Eine Diagnose von DCM kann nur gestellt werden, wenn zuvor andere Gründe für Herzversagen, wie ernährungsbedingt oder Taurinmangel, angeborene Herzerkrankungen, durch Blutleere entstandene, gift- oder metabolisch induzierte Herzerkrankungen, ausgeschlossen wurden.

WIE WIRD CARDIOMYOPATHIE BEHANDELT ?

Bei den Fällen von Cardiomyopathie, wo die zugrundelegende Erkrankung diagnostiziert wird, kann die Behandlung dieser Krankheit zum Beherrschen oder Verbessern der Herzerkrankung führen.
Hyperthyreose ist die häufigste behandelbare Ursache einer Cardiomyopathie, wobei eine komplette Heilung der Cardiomyopathie möglich ist, wenn frühzeitig therapiert wird.
In den Fällen, bei den der Grund nicht herausgefunden werden kann (Idiopathische Cardiomyopathie), oder bei denen die Herzerkrankung trotz der Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankung bestehen bleibt, muss die Cardiomyopathie behandelt werden.

Die Behandlung variiert individuell für jeden Fall, aber beinhaltet möglicherweise folgende Medikamente:

1. DIURETIKA:
Furosemid ist das gebräuchlichste Diuretikum, um Flüssigkeitsansammlungen aus den Lungen zu entfernen. Diuretika wirken durch gesteigerte Wasserausscheidung über die Nieren.

2. BETA BLOCKER:
wie z.B. Atenolol und Propanolol reduzieren die Beschleunigung der Herzschläge und Steigerung des Blutdrucks durch eine überhöhte Aktivität eines Teils des Nervensystems (Sympathikus) unter Stress oder verstärkter körperlicher Leistung.

3. KALZIUM -ANTAGONISTEN (KALZIUM -KANALBLOCKER):
wie Diltiazem helfen dem Herzmuskel zu entspannen und zu einem effektiverem Füllen der Herzkammer. Die indirekten Effekte schließen ein: Senkung des Blutdrucks durch Erweiterung der Blutgefäße und Abnahme der Herzkontraktilität und Herzschlagrate und dem daraus resultierendem geringeren Sauerstoffbedarf des Herzmuskels.

4. ACE -HEMMER (ANGIOTENSIN CONVERTING ENZYM):
wie z.B. Enalapril oder Benazepril sind die gebräuchlichsten Medikamente bei der Behandlung des chronischen stauungsbedingten Herzversagens der Katze, gleich welchen Ursprungs. Sie werden häufig mit Furosemid kombiniert. Diese Medikamente sollen die Schwere der Herzerkrankung verbessern, die Sklerosierung des Herzmuskels verzögern und dadurch zur Herzentlastung beitragen. Sie können auch dazu beitragen, das Risiko der Vergrößerung der linken Herzkammer und eines Herzmuskelinfarktes zu vermindern.

5. ASPIRIN, WARFARIN oder DALTEPARIN:
diese Medikamente wirken anti-thrombotisch und wurden entwickelt, um das Risiko einer arteriellen Thromboembolie zu reduzieren. Sie behindern die Entstehung eines Thrombus. DALTEPARIN ist ein niedermolekulares Heparin, welches die Entstehung von Blutklumpen durch Störung der Aktivierung des Koagulationsprozesses verhindert. Der Gebrauch soll sicherer und effektiver als der von ASPIRIN oder WARFARIN sein.
Die Dosierung von ASPIRIN sollte tierärztlich genau überwacht werden, da ASPIRIN auch schon in niedriger Dosierung toxisch bei Katzen wirken kann. Es kann zu Erbrechen, Magengeschwüren und Futterverweigerung führen. WARFARIN kann zu schlecht beherrschbaren Blutungsproblemen führen.

6. PIMOBENDAN:
ein neues positiv inotropes Medikament wirkt durch Erhöhung der Kalziumsensivität des Herzmuskels und durch Gefäßerweiterung. Das führt zu ökonomischerer Herzarbeit bei gleichzeitiger Senkung des Blutdruckes. ! derzeit nur für den Hund zugelassen !

7. ALDOSTERON ANTAGONISTEN:
Das Hormon Aldosteron spielt bei der Feinregulierung des Mineralstoff- und Wasserhaushaltes eine wichtige Rolle. Aldosteron wird in den Nebenniere gebildet und sorgt dafür, dass vermehrt Natrium im Körper zurückgehalten wird. Im Austausch dafür fördert es die Kaliumausscheidung. Der Aldosteron Antagonist SPIRONOLACTON ist ein Entwässerungsmittel aus der Gruppe der kaliumsparenden Diuretika. Als Gegenspieler des Aldosterons verdrängt er dieses von seinen Bindungsstellen in den Zellen. Dadurch wird Natrium in größerer Menge ausgeschieden und Kalium im Körper festgehalten. Natrium bindet Flüssigkeit an sich, so dass auch die Harnmenge steigt. Durch Abnahme des Wasseranteils im Blut verringert sich die Blutmenge, die vom Herz durch den Körper gepumpt wird. Dadurch wird das Herz entlastet und der Blutdruck gesenkt. SPIRONOLACTON wird wegen seiner Kaliumsparenden Wirkung gerne in Kombination mit FUROSEMID verwendet. Es kann, wenn frühzeitig angewendet, die gefürchtete Fibrosierung des Herzmuskels verhüten oder verringern.

8. DIGOXIN:
ein positiv inotropisches Medikament wird seltener bei Katzen angewendet. Es kann bei Vorhofarrythmien oder Katzen mit offensichtlicher DCM oder stauungsbedingtem Herzversagen mit bestimmten Herzveränderungen.

Andere Behandlungsmöglichkeiten können die Behandlung der Thromboembolie, eine Sauerstoffbehandlung, Thorakocentese (Drainage des Brustraumes zur Entfernung vermehrter Flüssigkeitsansammlung), Wärmetherapie und Stressverminderung einschließen.

WIE SIND DIE PROGNOSEN ?

Die Prognosen für Katzen mit CARDIOMYOPATHIE sind abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, vom Ansprechen auf die Medikamente und das Auftreten möglicher Komplikationen.
Katzen reagieren auf Medikamente sehr individuell und unterschiedlich, was die Prognosestellung erschwert. Thromboembolien verkomplizieren die Krankheit. Für solche Katzen ist die Prognose ungünstig. Ansonsten können Katzen bei frühzeitiger Diagnosestellung viele Jahre stabil bleiben und ein nahezu normales Leben führen.

BRAUCHEN KATZEN MIT CARDIOMYOPATHIE EIN SPEZIALFUTTER ?

Katzen ohne klinische Anzeichen, außer solche, die unter TAURINMANGEL leiden, brauchen keine besondere Diät.
SALZHALTIGES FUTTER sollte vermieden werden, da es den Körper zum Zurückhalten von Flüssigkeit bereit macht.
NATRIUMREDUZIERTES FUTTER sollte bei Katzen mit stauungsbedingter Herzerkrankung verwendet werden.
Die käuflichen Diätfutter reichen gewöhnlich aus.
Für Spezialfälle hält der Tierarzt SALZARME DIÄTEN der namhaften Futtermittelhersteller bereit.KATZENLECKERCHEN sind häufig recht salzig und sollten besser nicht gefüttert werden.
FETTSÄUREN (OMEGA 3) als Ergänzung, z.B. in Fischöl, können die Nahrungsverweigerung unterbinden und den oxydativen Schaden, den freie Radikale und Cytokine dem Herz bei stauungsbedingter Erkrankung zufügen, reduzieren.
Beim Menschen werden bei stauungsbedingter Herzerkrankung COENZYM Q10 und L-CARNITIN als Nahrungsergänzung positiv beurteilt.

© Dr. Bernhard Lazarz

Mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Dr. Lazarz

Quelle: http://www.vet-dent-lazarz.de/cardio.htm

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Allergiediätnahrung Rezept

  • 100g Schafsfleisch (alternativ Hühner-, Puten-, Pferdefleisch) gekocht oder gebraten
  • 50g Reis
  • 1g Calciumkarbonat
  • 0,5g Kochsalz

Alle Zutaten im Mixer pürieren, evtll. noch etwas Wasser zusetzen. Findet allgemeine Anwendung,um den Körper erst einmal wieder zur Ruhe kommen zu lassen, sowie auch bei einer Futtermittelallergie.

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Päppelnahrung / Aufzuchtmilch selbst erstellt

Manchmal ist es dringend nötig, sofort eine Päppel- oder Aufzuchtnahrung zur Hand zu haben.

Mit Zutaten, die in jedem Haushalt vorhanden sind kann man sich diese selbst zubereiten.

  • 42 g  Kondensmilch 7,5%
  • 20 g   Magerquark
  • 1 kleines Eigelb
  • 2 g   Mazola- oder ähnliches hochwertiges Öl
  • 26 g  abgekochtes Wasser

ergibt 100g Päppelnahrung, entspricht 1 Tagesration.

Gerade bei Kitten, die früh von ihrer Mutter getrennt wurden oder gar keinen Kontakt zu ihr hatten, kann diese “Aufzuchtmilch” mit Kolostrumpulver ergänzt werden. Stärkt auch gleichzeitig das Immunsystem.

Dieses Rezept wurde nach Rücksprache mit einem TA erstellt und kann auch erwachsenen Katzen gereicht werden. Ist gut für die Fellpflege und wie gesagt auch für das Immunsystem. Bei erwachsenen Katzen sollte allerdings beachtet werden, dass nicht mehr als 1 Eigelb die Woche gereicht wird.

Ebenso geeignet für kranke Tiere, die kein Futter zu sich nehmen wollen.

 

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Felines Asthma

Meine Katze hat Asthma, was kann ich tun?

Katzen mit Felinem Asthma atmen pfeifend und schwerfällig. Asthma kann für Katzen tödlich sein und oft sind menschliche Gewohnheiten der Auslöser. Daher liegt es auch am Tierhalter die Symptome zu erkennen und der Katze umgehend Hilfe zukommen zu lassen.

Das anfallsartige Husten wird oft mit Heraufwürgen von Fellballen verwechselt. Beim Asthma kann man auch gelegentlich pfeifende/giemend oder keuchende Atemgeräusche hören. Die Atemnot kann soweit gehen, dass die Katze mit geöffnetem Maul atmet und mit nach außer gedrehten Vordergliedmaßen dasitzt. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich und sollte sofort tierärztlich versorgt werden.

Felines Asthma ist eine Krankheit die bei der Katze die mittleren und kleinen Atemwege ( Bronchien) betrifft. Die Aufgabe der Bronchien ist es die Atemluft über die Luftröhre bis in die Alveolen ( Luftbläschen ) zu transportieren. Hier findet dann der Gasaustausch statt.

Als Ursache für Felines Asthma wird eine Reaktion des Lungengewebes auf inhalierte Allergene vermutet. Allergene sind Substanzen die imstande sind eine allergische Antwort hervorzurufen. Bei gesunden Tieren bleibt diese Reaktion aus.

Nicht immer sind die Allergene zu identifizieren, oft sind es jedoch Pollen, Zigarettenrauch, Katzenstreu, Pilzsporen, Hausstaubmilben, Umweltgifte, Putzmittel, Parfüm oder auch Federn von gefiederten Mitbewohnern.

Bei Felinem Asthma führt eine ständige Reizung der Atemwege zu einer chronischen Bronchitis ( Entzündung der Bronchien). Dann wandern Entzündungszellen in das Lungengewebe und verändern dieses dauerhaft. Felines Asthma kann also oftmals nicht vollständig geheilt werden, aber die Symptome können durch eine Therapie deutlich verbessert werden.

Die Verdachtsdiagnose kann nach einer genauen Untersuchung gestellt werden. Hierzu gehört eine sorgfältige Anamnese ( Vorbericht des Tierhalters), sowie eine Blutuntersuchung und Röntgenbilder der Lunge. Auch macht eine BAL ( bronchoalvioläre Lavage) Sinn, um herauszufinden welche Zellen in der Lunge vorherrschend sind, auch könnte eine parasitologische Untersuchung und eine Endoskopie weiter helfen.

Dies ist notwendig da sowohl eingeatmete Allergene, als auch Pilze , Bakterien, reizende Substanze ( Gase), Lungenwürmer oder eine chronische Bronchitis die gleichen Beschwerden hervorrufen können. Es können auch verschiedene Ursachen gleichzeitig bestehen. Die Therapie ist in allen Fällen sehr ähnlich.

Ursachen abstellen

Falls nötig sollte eine Antibiotikum gegen Bakterien eingesetzt werden, diese treten auch oft erst als Begleiterscheinung auf. Das wichtigste ist es jedoch die Reize zu reduzieren oder abzustellen:

  • Zigarettenrauch
  • Staub ( z.B. staubiges Katzenstreu)
  • geschlossene Katzentoilette
  • Teppichschaum
  • Sprays (Haarspray, Insektenspray, Parfum und etc.)

Auch kann es helfen bei übergewichtigen Katzen das Gewicht zu reduzieren um die Atmung zu erleichtern und den Sauerstoffbedarf zu vermindern. Es sollte Stress vermieden werden.

Gut für die Katze ist Frischluft, Raumluft ist oft zu trocken. Also regelmäßig lüften und die Raumluft anfeuchten, besonders im Winter.

In Notfällen wird dem Patienten erst einmal Sauerstoff zugeführt. Zur weiteren Therapie stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung z.B. Bronchodilatatoren ( diese lösen die verkrampften und engen Luftwege und stellen diese wieder weit) und Kortisonpräparate ( Abschwellend und entzündungshemmend sowie eine Unterdrückung der allergischen Reaktionen). Bei machen Patienten ist es sogar möglich Inhalatoren einzusetzen in denen oft bei Wirkstoffgruppen vertreten sind.

Die Prognose ist abhängig von der Ursache und vom Schweregrad der Symptome, sowie das ansprechen auf die Therapie. Gelingt es die Ursache z.B. Zigarettenrauch zu finden und zu beseitigen, ist die Prognose sehr gut. Sind allerdings schon Schäden in den Atemwegen entstanden kann man den Prozess nur verlangsamen und eine Verschlechterung verhindern.

Quelle: http://www.tierklinik-iffezheim.de/aktuelles-asthma.htm

Eine sehr gute Seite mit vielen Infos über Asthma ist die Seite von Fritz the brave

Schnelle und gründliche Hilfe bietet das Yahoo Asthmakatzen-Forum

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Verdacht auf Felines Asthma , Diagnose Kehlkopfdeckelkrebs

Ende November 2010 fiel mir auf , dass mein Meiky hörbar atmete. Das hörte sich an , als wäre er verschleimt.

Erwähnenswert ist in Meikys Fall, dass jeder Versuch in auf den Arm zu nehmen, ihm Injektionen zu verabreichen oder ihn in den Kennel zu verfrachten, eine Riesenpanik bei ihm und behandlungsbedürftige Verletzungen bei mir nach sich zogen, Tablettengaben so gut wie unmöglich waren. Also alles in allem, ein nicht behandelbarer Patient.

Ich stellte ihn meiner TÄ vor, die den Verdacht auf Asthma äußerte. Durch Tablettengabe (Kortison und Bronchienerweiterer) besserte sich sein Zustand nur unwesentlich. Der Versuch einer Inhalation durch den Aerokat erwies sich als nicht durchführbar. Durch eine gute Bekannte erhielt ich einen Pari Boy , mit dem ich ihm wenigstens die Atemluft anfeuchten konnte.

Wichtig ist bei einem felinen Asthma eine Luftfeuchtigkeit von 50 – 60 %, meine Luft war etwas zu trocken.

Im Januar 2011 hatte sich sein Zustand dermaßen verschlechtert, er fraß dann auch nichts mehr, dass ich ihn in eine Tierklinik brachte. Ich hatte zwischenzeitlich den Verdacht, dass irgendetwas ihn am freien atmen hindern würde. Ein Röntgenbild ergab, dass sein ganzer Verdauungstrakt massiv mit Luft gefüllt war. Es sollte eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung) und eine Gastroskopie (Magenspiegelung) gemacht werden.

Am Tag seiner Untersuchungen rief mich der behandelnde Chefarzt der Klinik an. Er habe bei Meiky diagnostiziert, dass Meiky Kehlkopfdeckelkrebs habe. Er habe das haselnussgroße !! Krebsgeschwür entfernt, aber Meiky habe massive Blutungen, die er kaum zum Stillstand bringen könne, wie alt Meiky wäre , ich antwortete er wäre 17. Ob ich wolle, dass Meiky für immer einschlafen solle.

Ich entschied, dass, wenn er das Geschwür schon entfernt habe, er doch bitte alles für meinen Buben tun solle, ich fände, jetzt solle er doch nochmal eine Chance bekommen. Abends bekam ich dann die Nachricht, dass Meiky wieder aufgewacht wäre, der Chefarzt hätte die Blutung stillen können und Meiky würde jetzt weiterhin überwacht.

Meiky tat sich sehr schwer mit den Narkosefolgen. Er konnte 2 Tage lang nicht urinieren. Das Geschwür wurde pathologisch untersucht und der Befund ergab, dass es bösartig war und mit Miteinbeziehung weiterer Organe zu rechnen wäre.

Trotz regelmäßiger Tablettengabe und homöopathischer Unterstützung war es im März 2011 erneut soweit, das Meiky kaum noch atmen konnte und nichts mehr fraß. Ich habe mir den Entschluß, ihn einschläfern zu lassen wirklich nicht leichtgemacht.

Aber der Krebs war innerhalb von 2 Monaten massiv nachgewachsen und ich wollte ihm eine erneute Operation nicht zumuten, zumal er ja schon der ersten zu knabbern hatte. Und für was denn bitte, bloß um ihn dann wieder nach 2 Monaten operieren lassen zu müssen? Und würde er die dann überleben?

Ich habe mich für ein würdiges Ende entschieden, er hat in seinem Leben wirklich genug mitmachen müssen.

Meiky starb am 11. März 2011 . Meiky Du wirst immer in meinem Herzen weiterleben.

 

 

 

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Kater kann nicht mehr urinieren

Wenn ein Kater nicht mehr urinieren kann, dann ist dies ein Notfall!

Wesentlich schlimmer ist es, wenn sich ein Blasenstein in der Harnröhre festklemmt, wodurch die Katze keinen Urin mehr absetzen kann. Wegen der engen Harnröhre ist dies ein Problem, das fast ausschliesslich beim Kater auftritt. Das Tier muss dann sofort zur Tierärztin oder zum Tierarzt gebracht werden, da es sonst zu einer inneren Vergiftung kommt, die innerhalb von 48 Stunden zum Tode führen kann. Ein Verdacht auf eine Harnröhrenverstopfung liegt bei jedem Kater vor, der plötzlich
vermehrt in der Katzenkiste scharrt und ständig die Position zum Urin- oder Kotabsetzen einnimmt.

Die Freilegung der Harnröhre ist oft ein schwieriges Unterfangen. Da der festgeklemmte Stein in der Regel heftige Schmerzen auslöst, ist eine Narkose unumgänglich. Diese ist aber mit einem gewissen Risiko verbunden, vor allem, wenn die Harnröhrenverstopfung nicht sofort bemerkt wurde und der Kater schon Symptome einer inneren Vergiftung aufweist. Liegt das Tier einmal in Narkose, dann muss die Tierärztin/der Tierarzt versuchen, den Stein mit einem Katheter in die Blase zurückzuspülen. Oft sind es nicht ganze Steine, die festgeklemmt sind, sondern lediglich so genannte Harnröhrenpfropfen. Diese setzen sich aus Kristallen und einer eiweisshaltigen schleimigen Masse zusammen. In diesen Fällen muss versucht werden, durch geduldiges Spülen der Harnröhre mittels eines Katheters, den Pfropfen aufzulösen. Gelingt es trotz wiederholten Spülens nicht, die Harnröhre freizulegen, muss
operativ vorgegangen werden.

Steine, die sich in der Blase selber befinden, müssen ebenfalls entfernt werden. Je nach Zusammensetzung dieser Steine, kann man sie mittels einer speziellenDiät auflösen oder sie müssen operativ entfernt werden. Die Entstehung von Blasensteinen hängt stark mit der Fütterung zusammen

Als Katzenhalter/in kann man über die Fütterung einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Blase der Katze nehmen.

Ein für die Blasengesundheit gutes Futter erfüllt folgende Kriterien

  • Es enthält einen verminderten Gehalt an denjenigen Mineralstoffen, welche
    zur Bildung von Blasensteinen führen können (in erster Linie Magnesium
    und Phosphor).
  • Es bewirkt eine leichte Ansäuerung des Urins.
  • Es führt zu einer Erhöhung des Harnvolumens und dadurch zu einer Verdünnung des Urins.

Will man seiner Katze ausschliesslich Trockenfutter füttern, dann ist es sehr wichtig, dass es sich um ein Futter handelt, welches diese drei Kriterien erfüllt. Ansonsten ist das Risiko von Blasensteinbildung
stark erhöht.

Eine Erhöhung des Harnvolumens wird ebenfalls erreicht, indem die Katze vermehrt trinkt, d. h. umgekehrt, wenn eine Katze nicht genug trinkt, kann dies zu Blasenproblemen führen. Es ist daher sehr wichtig, dass der Katze ständig frisches Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Wasseraufnahme kann zusätzlich gefördert werden, indem man die Katze an einem Wasserhahn spielen lässt, einen Stubenbrunnen aufstellt oder dem Trinkwasser ein wenig Milch hinzufügt.

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PKD (Polyzystisches Syndrom) nicht nur bei Perserkatzen

Diese Krankheit betrifft nicht nur Perserkatzen, verstärkt auch Exotic Shorthair sowie ebenso Manine Coons, Norwegische Waldkatzen und Britisch Kurzhaar, nur um ein paar Beispiele zu nenen.

PKD, auf Deutsch Polyzystisches Syndrom, ist eine tödliche vererbbare Nierenerkrankung.
So geschehen bei meiner Micky. Ich bekam MIcky reinrassig, aber ohne Papiere, “2.Hand”, da man keine Zeit mehr für sie hatte. Erst später erfuhr ich, dass ein Elternteil Träger dieser Krankheit war und an sie weitervererbte. Micky mußte im Alter von 13 Jahren mit nur noch 30 % Nierenfunktion erlöst werden.
Ihre Geschichte könnt ihr gerne auf meiner HP auf der Regenbogenseite nachlesen.

Die Gefahr, ein Kätzchen mit dieser Genkrankheit zu bekommen, ist erschreckend groß. Innerhalb der Perserzucht soll jede 4. Katze von PKD betroffen sein. Die Krankheit entwickelt sich unterschiedlich schnell, je nachdem, wie sich die Zysten bilden.

PKD ist nich heilbar, seinerzeit, als Micky daran erkrankte, hätte sie an einer Versuchsreihe teilnehmen können, die die Krankheit zum Stillstand brachte, aber wie ich im Nachhinein erfuhr, war sie schon zu weit fortgeschritten. Ich bin froh, dass ich mich nicht dafür entschieden habe!

Ab der 10. Lebenswoche ist eine Ultraschalluntersuchung möglich, wobei das Ergenis nicht 100 % zuverlässig ist.

  • Verdächtiges Verhalten:
  • Gewichtsverlust
  • Vermehrtes Trinken
  • Vermehrter Urinabsatz
  • Unangenehmer Geruch aus dem Mund
  • Struppiges Fell
  • Dünne Haut

….bis auf die letzten beiden Punkte traf alles auf Micky zu, ich vertraute aber meinem TA, bei dem ich heute allerdings nicht mehr bin. Mit meinem heutigen Wissen und dem TA meines Vertrauens an meiner Seite, hätte ich Micky wohl früher gehen lassen!

Sind nun derartige Symptome zu beobachten, ist dringend ein Nieren-Check anzusetzen. Tierärzte empfehlen, aber dem 8. Lebensjahr der Katze die Nieren einmal jährlich überprüfen zu lassen.

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Hilfe für nierenkranke Katzen

Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt und konsequent behandelt wird, haben heute auch chronisch nierenkranke Katzen die Chance auf ein beschwerdefreies längeres Leben

Dank aktueller Erkenntnisse zum Verlauf von chronischen Nierenkrankheiten und neuer Therapiemethoden können nierenkranke Katzen unter günstigen Umständen noch über mehrere Jahre ein gutes Leben führen.
Voraussetzung ist die frühzeitige Entdeckung und die konsequente Behandlung der Erkrankung.

Chronische Niereninsuffizienz ist nicht heilbar

Eine der häufigsten Nierenkrankheiten von Katzen ist die chronische Niereninsuffizienz (CNI).
Die CNI ist eine unheilbare Erkrankung, die sich zunehmend verschlechtert und schließlich zum Tod der betroffenen Katze führt.

Je älter eine Katze, desto größer ist ihr Risiko, an einer CNI zu erkranken.

Etwa 10% aller Katzen über 7 Jahre und etwa 30% aller Katzen über 10 Jahre leiden an dem schleichenden Versagen der Nieren, wie die CNI auch genannt wird.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der letzten Jahre gehört, dass überschüssiges Phosphat zur steten Verschlimmerung der Erkrankung entscheidend beiträgt (s.u. Die Rolle des Phosphats) und dass man daher eine Anhäufung von Phosphaten bei nierenkranken Tieren vermeiden muss.

Da man die Ausscheidung von Phosphaten bei nierenkranken Katzen nicht erhöhen kann, stellt die Verringerung der Phosphataufnahme mit dem Futter eines der wichtigsten Ziele der Therapie der CNI dar.
Daher weisen spezielle Nierendiäten verringerte Phosphatgehalte auf. Doch die Reduktion der Phosphate in de Nahrung ist meist verknüpft mit einer Verringerung des Fleischanteils in der Kost, weil tierische Gewebe von Natur aus sehr viel Phosphat enthalten. Dies kann dazu führen, dass die Katze als hochspezialisierte Fleischfresserin die Nierendiät ablehnt.

Ein weiterer Weg, die Phosphataufnahme der Katze zu vermindern, besteht darin, das Futter mit Phosphatbindern zu behandeln. Phosphatbinder sind Wirkstoffe, die überschüssiges Phosphat in der Katzennahrung in unlöslichen Komplexen binden.

Diese Komplexe können die Darmwand nicht passieren, werden daher nicht vom Organismus aufgenommen und schließlich mit dem Kot ausgeschieden. Auf diese Weise werden Phosphate aus dem Körper hinausgeschleust, bevor sie Schaden anrichten können.

Ein Medikament nimmt dem Futter die Gefahr

Bis vor Kurzem gab es für Katzen nur Phosphatbinder, die Aluminium oder Kalzium enthielten und Nebenwirkungen zur Folge haben konnten.

Seit einigen Monaten ist jedoch unter dem Namen Renalzin ein neues, sicheres Produkt auf dem Markt.
Es beruht auf der Wirkung von Lanthan, einem Naturstoff, der zu den seltenen Erden gehört.Lanthan wird als Lanthancarbonat in der Humanmedizin äußerst erfolgreich in der Therapie von nierenkranken Menschen eingesetzt. Für die Katze hat Bayer HealthCare diesen Wirkstoff weiterentwickelt. Der Name des speziell auf die Bedürfnisse der Katze angepassten Phosphatbinders ist Lantharenol. In Renalzin sind neben Lantharenol auch Kaolin, ein Hauptbestandteil der Tonheilerde, und Vitamin E enthalten. Das Produkt ist sämig und kann sowohl mit Trocken- als auch mit Feuchtfutter vermischt werden. Im Anfangsstadium der Nierenerkrankung kann es unter die gewohnte Nahrung gemengt werden. Später ist eine Kombination mit Nierendiät empfehlenswert.

Bessere Gesundheit ohne Nebenwirkungen

Bei nierenkranken Katzen, die mit Renalzin behandeltes Futter erhielten, verbesserte sich der Gesundheitszustand erheblich. Darüber hinaus waren die Tiere munterer und fühlten sich offensichtlich wieder besser. Eine Behandlung mit Renalzin kann Katzen zwar auch in späteren Stadien der Erkrankung helfen, doch je früher die Erkrankung entdeckt wird, desto besser greift die Nierentherapie.

Die Rolle des Phosphats

Beim gesunden Tier werden Phosphate, die der Körper nicht braucht, über die Nieren in den Harn ausgeschieden. Bei einer Nierenerkrankung ist die Ausscheidung der Phosphate jedoch gestört.
Sie verbleiben im Blutkreislauf, häufen sich im Organismus an und bringen den sensiblen Mineralstoffhaushalt durcheinander.Der Phosphatüberschuss fördert die massive Ausschüttung eines Hormons namens Parathormon aus der Nebenschilddrüse.Das führt schließlich zu einem „sekundären Hyperparathyreoidismus“.
Bei dieser schweren Erkrankung kommt es letztlich zu einer Entkalkung der Knochen und einer Verkalkung der Weichteilgewebe, unter anderem auch der Nieren.

Die Verkalkung der Nieren zerstört zusätzlich die empfindlichen Nierenzellen. Immer mehr Nierengewebe wird geschädigt und stirbt schließlich ab mit der Folge, dass immer weniger Phosphat ausgeschieden werden kann, es sich immer mehr anhäuft und den Untergang des Nierengewebes immer weiter vorantreibt. So beschleunigen die überschüssigen Phosphate das Fortschreiten der Chronischen Nieren insuffizienz. Darüber hinaus verschlechtern sie auch den allgemeinen Gesundheitszustand betroffener Katzen. Denn es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen erhöhten Phosphatwerten im Blut und der Verschlechterung des Befindens sowie der Senkung der Lebenserwartung nierenkranker Katzen.

Quelle: aus Ein Herz für Tiere

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Harnsteine bei Katzen

Harnsteine sind unter Katzenbesitzern gefürchtet. Es handelt sich um eine Zusammenlagerung von Mineralstoffen in den ableitenden Harnwegen der Katze. Sind diese kleiner, so spricht man von Kristallen oder Grieß. Nehmen diese eine größere Form an, so bezeichnet man sie als Harnsteine. Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung lassen sich verschiedene Harnsteinarten unterscheiden. Zu den häufigsten Typen zählen der Struvitstein (Magnesium-Ammonium-Phosphatstein) und der Kalziumoxalatstein.

Katzen neigen grundsätzlich zu dieser Erkrankung. Man geht davon aus, dass dies mit ihrer Abstammung von Wüstenkatzen zusammenhängt. Wie ihre Vorfahren, so trinkt auch unsere Hauskatze meist nur wenig und setzt demzufolge nur geringe Mengen eines stark konzentrierten Urins ab. Die Konsequenz ist, dass die Harnwege weniger “durchspült” werden und im Urin befindliche Mineralstoffe sehr viel “Zeit” haben, sich zu Kristallen oder gar Steinen zusammenzulagern.

Leidet ein Tier an Harngrieß oder -steinen, so sucht es häufig das Katzenklo auf und versucht, oft ohne Erfolg und unter Schmerzen, Urin abzusetzen.  Gelegentlich findet man Blut in der Einstreu. Betroffene Katzen belecken ihre Genitalregion, sind apathisch oder aggressiv und werden in vielen Fällen unsauber. Schreitet die Erkrankung fort, so besteht Lebensgefahr, da die Harnwege verstopfen und der Urin mitsamt seiner „Giftstoffe“ nicht mehr ausgeschieden werden kann (im schlimmsten Fall kann die Harnblase platzen und Urin in die Bauchhöhle gelangen).

Warum neigen kastrierte Tiere vermehrt zu Harnsteinen?

Wie bereits erwähnt, können alle Katzen, ob kastriert oder unkastriert, von dieser Erkrankung betroffen sein. Für kastrierte Tiere, ins besondere Kater, besteht aber ein erhöhtes Risiko. Im Vergleich zu kastrierten Katzen sind sie einer größeren Gefahr ausgesetzt. Offensichtlich hängt diese Tatsache mit den anatomischen Gegebenheiten beim Kater zusammen: Die Harnröhre ist länger und an einigen Stellen enger, so dass bereits relativ kleine Steine leichter zu einem vollständigen Verschluss führen können.

Infolge falscher Fütterung und einer ruhigeren Lebensweise (Wohnungskatzen) kommt es außerdem bei kastrierten Tieren häufig zur Entstehung von Übergewicht. Die übergewichtige Katze bewegt sich weniger und ist oft viel zu träge, um den Wassernapf und das Katzenklo aufzusuchen. Einfach ausgedrückt, trinken diese Katzen weniger, es wird weniger Urin gebildet, und dieser verbleibt mitsamt den darin befindlichen Mineralstoffen länger in den Harnwegen. Die Gefahr einer Harnsteinbildung ist deshalb deutlich größer. Wohnungskatzen sind offensichtlich zusätzlich benachteiligt, da sie im Unterschied zum „Freigänger“ ihr Territorium nicht durch Urin markieren. Das regelmäßige Markieren des Reviers hat den Vorteil, dass dadurch die Harnwege letztlich besser „gespült“ werden!

Bei Ginny fing es so an, dass sie keinen Urin mehr absetzen konnte. Sie ging immer wieder auf das Katzenklo und versuchte es. Dann fing sie an, überall hinzusitzen, aber es ging nicht. So fuhr ich noch am Sonntag in die Kinik mit ihr und sie bekam ein

  • entkrampfendes Mittel und
  • AB gespritz.

Bereits in der Klinik setzte sie noch eine kleine Menge Urin ab und zuhause auch nochmal. Das Gute war/ist, dass sie sehr gut trinkt und das auch beibehielt.

Am Montagmorgen ging es dann in die Praxis, wo sie nochmals untersucht wurde und

  • 2 weitere Injektionen bekam

und untersucht wurde. Bei der Untersuchung lösten sich dann wohl Kristalle und Ginny entleerte mit einer unglaublichen Menge ihre Blase. Die TA konnte sofort eine Urinprobe nehmen und stellte eine verdickte Blasenwand und Kristalle fest. Dazu wurde noch ein Ultraschall gemacht. Ansonsten waren die Werte alle im grünen Bereich, auch kein erhöhter PH-Wert.

Ginny bekamm dann

  • Urocid Paste, die gleichwertig wie die Uropet Paste ist
  • spezielles Nafu und Trofu

Leider ist die Paste sehr zuckerhaltig und Ginny nahm diese nur 2 Tage freiwillig, dann musste ich sie ihr schon ins Mäulchen streichen. Durch Recherche im Internet habe ich herausgefunden, dass ASTORIN FLUTD nicht nur zum Aufbau der Blasenwand sehr gut ist, sondern auch zur Vorbeugung und Auflösung bei Kristallen und das ganze noch auf pflanzlicher Basis.

Ebenso GUARDACID Tabletten, sie haben die gleiche Wirkung wie die Urocid- / Uropet Paste, aber weniger Zuckeranteil und kosten nur halb soviel wie die Paste.  Die wird interessant, wenn die Gabe über einen längeren Zeitraum erfolgen sollte.

Nach einer Behandlungsdauer von 3 Wochen wurde ein weiterer Urintest gemacht und es waren nur noch minimal Kristalle im Urin. Wir werden von daher die Behandlung mit ASTORIN für weitere 3 Wochen durchführen und dann nochmals einen Urintest machen lassen.

Ich berichte weiter……

 

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